Herzrhythmusstörungen kommen häufig vor. Gesunde bemerken manchmal ein Herzstolpern (Palpitationen) oder kurzzeitiges Aussetzen des Herzschlags verursacht durch Extraschläge.
Herzrasen wird häufig als regelmäßiges oder unregelmäßiges Klopfen „bis in den Hals“ beschrieben.


Einteilung der Herzrhythmusstörungen nach ihrem Entstehungsort

Vorhof
• Vorhof Extrasystolen
• Vorhofflimmern
• Vorhofflattern
• Sinuatrialer Block (SA-Block)

Kammer
• Extrasystolen
• ventrikuläre Tachykardie
• Kammerflattern
• Kammerflimmern

Erregungsbildungs- und Leitungssystem
• Sick-Sinus-Syndrom (SSS, Syndrom des kranken Sinusknotens)
• AV-Blockierungen
• AV-Knoten-Reentrytachykardie (AVNRT)
• Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom)


Ob es sich um gefährliche oder ungefährliche Herzrhythmusstörungen handelt ist für den Laien kaum zu unterscheiden. Hier muss ein EKG erfolgen. Sollten die Rhythmusstörungen nicht durchgehend auftreten besteht die Möglichkeit ein 24-72 stündigen Langzeit-EKG aufzuzeichnen. Ferner verfügen wir zusätzlich über Rhythmuskarten, hierduch ist es auch über Wochen möglich Rhythmusstörungen aufzuzeichnen.

Es ist wichtig die Rhythmusstörungen zu diagnostizieren um eine gezielte Behandlung einleiten zu können.